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Fotos + Booklet: IFA F9 Bj. 1954

EIn Auschnitt aus: "DKW F8 wird IFA F9"
Der DKW F9 war der Prototyp eines PKWs, den die DKW-Werke 1940 als Nachfolger des Modells F8 herausbringen wollten
.

Vermutlich um 1937 begannen bei DKW die Planungen für ein Nachfolgemodell des erfolgreichen Modells F8.  Das Ergebnis der Entwürfe war ein frontgetriebener Wagen mit Dreizylinder Zweitakt Ottomotor, der das bewährte Erfolgskonzept der DKW Kleinwagen fortsetzte.

Die Blech Karosserie wurde vom Industriedesigner Günther Mickwausch entworfen und wies einen cw-Wert von 0,42 auf, der damals Maßstäbe setzte.

Vor Kriegsbeginn waren 20 Funktionsmuster des F9 gebaut worden. Da sich die Prioritäten in der deutschen Industrie mit Ausbruch des zweiten Weltkriegs in Richtung Rüstung verscho­ben, wurde der F9, der von der Auto Union hergestellt werden sollte, nicht mehr gebaut.

Stattdessen wurde seine Produktion in der DDR ab 1950 als IFA F9 aufgenommen.

 
 
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Rechts zeigen wir als Beispiel ein Booklet (eine kleine Broschüre) zur Dokumentation eines  Dokumentation eines IFA - F9 Baujahr 1954..


Per Mausklick auf das rechte Bild können Sie die Datei starten und anschauen. Die Datei liegt als ACROBAT-Datei vor.

 

In der BRD erschien im selben  Jahr zunächst der DKW F89 mit einer an den F9 angelehnten Karosserie und Zweizylindermotor. Der Dreizylindermotor wurde erst beim Nachfolgemodell DKW F91 ab 1953 verwirklicht.

1948 tauchte der Vorkriegs DKW F9 als IFA F9 auf der Leipziger Frühjahrsmesse auf. Die Publikumsresonanz war zahlreich und voller Lob.

Jahre später wurde auch in der Bundesrepublik die Produktion des F9 als DKW 3 6 wieder aufgenommen. Für viele der DKW das erste eigene Auto. Der IFA F9 fuhr ab 1950 aufden Straßen der DDR und fand auch seinen Weg in andere Länder. Für über 13.000 Mark war er in den harten Nachkriegsjahren ein teurer Traum. Die Karossen schneiderte das Zwickauer Horch Werk und Audi montierte den Wagen bis 1953. Dann wurde die Produktion komplett nach Eisenach verlegt. In Zwickau konzentrierte sich die DDR ganz auf die Produktion des neuen Kleinwagens IFA P70 und später des Trabant P50.

Folgende Karosserievarianten kamen aus Zwickau:
Limousine (zweitürig)

  • Kombiwagen (dreitürig)
  • Cabrio Limousine (großes Faltdach)
  • Cabriolet   

Die Cabrio Limousine war mit 15.000 Mark Verkaufspreis der teuerste Spross der F9 Familie. Das Cabriolet kostete 1000 Mark weniger.

Ab 1953 wurde die Produktion des Zwickauer IFA F9 nach Eisenach verlegt. Die Bezeichnung wandelte sich in Typ 309. Es gab einige Modifikationen, gut zu erkennen an den größere Scheiben und der Ersatz der in Zwickau üblichen Knüppelschaltung gegen eine Lenkradschaltung.

Außerdem erhielt der Wagen einen kräftigeren Motor. Hinzu kamen die Karosserievarianten:

  • Einsatzwagen (Kübelwagen)
  • Transporter (Pickup)

Insgesamt wurden in Zwickau ca. 2000 und in Eisenach ca 39.000 IFA F9 produziert.

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